RSV-Girls starten auf der Deutschen Meisterschaft 2020 Kür

RSV-Girls starten auf der Deutschen Meisterschaft Kür

Vom 13.- 17. Oktober fanden im Landesleistungszentrum in Darmstadt die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Rollsport und Inline Verbandes statt. Der Württembergische Verband nominierte 18 Sportler, davon Katharina Siewert (Schüler D), Stella D´Amore, Mira Gergeni, Emily Hoppe (Schüler C), Leonie Stegmayer (Schüler B) und Sarah Bortel (Senioren). Für die sechs Sportlerinnen stellte dieser Start eine Besonderheit da, denn die meisten Sportlerinnen, die an der DM an den Start gehen, kommen aus Vereinen mit Berufstrainern. Außerdem fehlt in diesem Jahr die Wettkampferfahrung durch die Corona Pandemie. Dennoch war es für alle eine tolle Erfahrung, auf einer Meisterschaft mit Internationalem Niveau zu starten. Natürlich hatte man das Ziel seine Trainingsleistungen abzurufen.

Leider wurde nur ein Kürtraining in der Halle angeboten, sodass die RSV Girls sich nicht optimal auf die unbekannte Lauffläche (Parkettboden) einstellten konnten.

Zum zweiten Mal in Deutschland wurde auch das neue internationale Wertungssystem angewandt, bei dem nicht mehr Noten für das gezeigte Leistungsniveau vergeben werden. Sondern wie beim Eiskunstlauf geht es jetzt darum, über die Qualität und Schwierigkeit der ausgewählten Elemente möglichst viele Punkte zu sammeln.

Leider gelang es den RSV- Läuferinnen nicht, viele Punkte bei den Pirouetten zu bekommen, was natürlich verlorene Punkte zur Konkurrenz bedeutete.

Katharina kam bis auf die beiden Pirouetten gut durch die Kür und belegte trotz drittbester technischer Wertung den vierten Platz. Eine super Leistung, nur eine Läuferin aus Bremerhaven und zwei aus Hessen standen vor ihr. Sie konnte einige Läuferinnen aus dem Bundeskader hinter sich lassen. Auch Mira Gergeni (Platz 8) und Stella D´Amore (Platz 9) bei den Schülern C Jahrgang 2010 konnten mit ihrer gezeigten Leistung zufrieden sein. Leider zeigten Emily Hoppe (Platz 15 bei den Schüler C Jahrgang 2009) und Leonie Stegmayer (Platz 13 bei den Schüler B Jg. 2007) nicht ihre Trainingsleistung und patzten ausgerechnet bei den leichteren Elementen. Schade, denn es wäre mehr möglich gewesen. Sarah Bortel musste bei den Senioren sich gleich an fünf WM Teilnehmerinnen der letzten Jahre messen. Sie kam gut durch ihre Kurzkür und belegte Platz sieben. Trotz guter Kür rutschte sie auf Platz acht zurück. Aber mit so einer tollen Platzierung in den Top Ten hat man vorher nicht gerechnet, so dass hier die Freude besonders groß war.


Zufrieden waren die Trainerinnen Manuela Hinderberger und Svenja D´Amore und die Läuferinnen mit den gezeigten Leistungen (schade um die unnötigen Patzer, welche viele Punkte kosteten), den man wusste ja das 4x Training in der Woche nicht gegen die starken Sportler im Leistungssport (6x wöchentliches Training) ausreicht um vorne Mitmischen zu können.

Nun hoffen Nina Hoppe und Kiara Reinhardt noch auf einen Start Ende November auf der Deutschen Meisterschaft Pflicht. Mal schauen ob Corona dies zulässt. Bis dahin trainieren wir fleißig weiter und hoffen, dass im Jahr 2021 mehr Meisterschaften und Wettbewerbe stattfinden können.


Herzlichen Glückwunsch

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