Deutsche Meisterschaft DRIV 2016

RSV-Girls starten an der Deutschen Meisterschaft

Kim Basch und Sarah Bortel gehörten zum Team bei den Deutschen Meisterschaften in Wuppertal

Vom 30. Juli bis 07. August 2016 fanden in Wuppertal die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Rollsport und Inline Verbandes statt.

Der Württembergische Verband nominierte 31 Kunstläufer, davon Sarah Bortel in Kür Jugend und Kim Basch in Kür Schüler A.

Für den RSV Nattheim war dies der siebte Start auf einer Deutschen Meisterschaft des DRIV. Für alle war es eine tolle Erfahrung auf einer Meisterschaft mit Internationalem Niveau zu starten.

Natürlich hatte man das Ziel seine Trainingsleistungen abzurufen und damit unter die erste Hälfte zu kommen.

Leider wurde nur ein Kürtraining in der Wuppertaler Turnhalle angeboten, so dass die RSV Girls sich nicht optimal auf die unbekannte Lauffläche (Parkettboden) einstellten konnten.


Im Kürwettbewerb zeigte Kim Basch eine fast fehlerfreie Kurzkür und lag auf einer guten Ausgangsposition mit Rang 6 für die Kür. Kim präsentierte in der Kür ihre Elemente fast fehlerfrei, musste aber leider drei Bundeskadersportlerinnen an sich vorbei ziehen lassen. Diese beherrschen die schwierigen Hackenwaagen einfach besser und so belegte Kim einen tollen 9. Platz.


Sarah Bortel wurde das neue Wertungssystem in der Kurzkür zum Verhängnis. Leider werden fehlende Elemente doppelt bestraft. Da sie bei der Pirouettenkombination und bei der Sprungkombination patzte, fehlten ihr diese Elemente und sie bekam zusätzlich einen Abzug von 1 Punkt pro Wertungsrichter. Daher lag Sarah auf dem 17. Platz mit 20 Punkten Rückstand. In der Kür gab Sarah dann alles und kämpfte sich mit einer fast fehlerfreien Kür auf Rang zwölf vor.


Zufrieden war Trainerin Manuela Hinderberger und die Läuferinnen mit den gezeigten Leistungen (schade um die unnötigen Abzüge), denn man wusste ja dass 3-4x Training in der Woche nicht gegen die starken Sportler im Leistungssport (6x wöchentliches Training) ausreicht, um vorne Mitmischen zu können.

Immer deutlicher wird auch, dass man ohne Privatlektionen (Einzeltraining), das Niveau einer Deutschen Meisterschaft nicht mehr erreichen kann.



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